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Sarracenia rubra
Sarracenia rubra findet bislang noch wenig Beachtung in den Sammlungen, gerade weil die schlanken Schläuche eher unspektakulär sind und in der Regel nur eine Größe zwischen 20 und 40cm erreichen. Es existieren aber auch Giant Formen die durchaus 60cm und mehr erreichen können. Doch gerade wegen der Größe sind sie vor allem für kleine Moorkübel besonders geeignet.
Hierzu sollten unbedingt die robusten und winterharten Formen aus North und South Carolina verwendet werden. Weitere natürliche Verbreitungsgebiete sind Georgia, Florida, Alabama und Mississippi.
Die braunrote Schlauchpflanze ist sehr wüchsig und bildet das ganze Jahr über neue Schläuche aus. Im Frühjahr erscheinen die tiefdunkelroten Blüten. Vereinzelt existieren aber auch Klone mit gelben Blüten (Anthocyanin freie Formen).
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Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen
Dies ist eine ganz besondere Schlauchpflanze vom Yellow River in Florida. Sie bildet nämlich kein Anthocyanin, ein Farbstoff, der für die Ausfärbung der Pflanze notwendig ist. In Folge dessen bleibt die Pflanze immer komplett grün. Es handelt sich um eine sehr wüchsige Karnivore. Die Schläuche werden bis zu 30 cm hoch und werden zahlreich über das Jahr gebildet. Die im Frühjahr erscheinende Blüte sitzt an einem langen Stiel und zeigt sich in einem gelb-grünlichen Farbton. Sarracenia rubra ssp. gulfensis kann mit etwas Geschick im Moorbeet gehalten werden und dort zu einem tollen Farbkontrast beitragen. Aber auch in der Wohnung an einem sehr sonnigen Fenster kann sich diese fleischfressende Pflanze zu einem beträchtlichen Exemplar entwickeln. Dazu einfach den Topf in einen Untersetzer stellen, in dem immer etwas Regenwasser steht. Zur Überwinterung stellt man den Topf an einen hellen und kühlen Platz (2° - 12° C). Das Substrat dann nur noch leicht feucht halten.
Sarracenia rubra ssp. alabamensis kommt lediglich im Bundesstaat Alabama vor. Allerdings gibt es bei der taxonomischen Einordnung verschiedene Ansichten. So wurde diese Schlauchpflanze lange Zeit als Unterart von Sarracenia rubra eingestuft. Heutzutage sehen sie Einige aber auch als eigenständige Art, Sarracenia alabamensis, an. Auf jeden Fall handelt es sich um eine extrem gefährdete Karnivore die stark vom Aussterben bedroht ist. Umso mehr sollte man sie in Kultur erhalten. Zudem ist sie mit ihren goldgelben Schläuchen ein wahrer Blickfang in jedem Moorbeet. Das Fangblatt wird bis zu 30 cm hoch und bleibt noch lange in den Winter hinein erhalten. Im Frühjahr startet die neue Saison dann mit einer roten Blüte die an einem langen Stiel sitzt. Die fleischfressende Pflanze kann aber auch in der Wohnung an einem sehr sonnigen Fenster kultiviert werden. Dann einfach den Topf in einen Untersetzer stellen, in dem immer etwas Regenwasser steht. Zur Überwinterung stellt man den Topf an einen hellen und kühlen Platz (2° - 12° C). Das Substrat dann nur noch leicht feucht halten.
Durchschnittliche Bewertung von 4.5 von 5 Sternen